Stillen: Mutter und Kind profitieren mehrfach

von

Sattes Baby

Was gibt es schöneres als die Gewissheit, dass das neugeborene Kind nichts anderes braucht als seine Mama um ernährt werden zu können. Stillen ist die natürlichste Sache der Welt und damit auch das Beste für Mutter und Kind. Nicht umsonst empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation WHO vier bis sechs Monate ausschließlich zu stillen. Im folgenden sind einige der vielen Punkte aufgezählt, welche Vorteile das Stillen mit sich bringt:

  • Stillen ist die gesündeste Ernährung für das neugeborene Kind. Muttermilch ist perfekt auf die Bedürfnisse des Säuglings abgestimmt. Muttermilch besteht überwiegend aus Wasser zudem enthält sie wichtige Stoffe wie Eiweiße, Enzyme, Hormone, Antikörper, Kohlenhydrate, Fette, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Im Lauf der Zeit verändert sich die Muttermilch immer passend zum Alter des Babys in ihrer Zusammensetzung.
  • Stillen legt den Baustein für ein schlankes Leben. Kinder, die gestillt werden, haben später weniger Gewichtsprobleme. Die Muttermilch steht dem Kind in genau der richtigen Menge zur Verfügung – die Gefahr einer Überfütterung besteht nicht. Im Lauf der Zeit verändert sich die Muttermilch passend zum Alter des Babys in ihrer Zusammensetzung. Zudem enthält die Muttermilch das Hormon Leptin, welches für die Steuerung des Fettstoffwechsels zuständig ist.
  • Stillen kostet nichts. Zum Vergleich: die Kosten für Flaschennahrung liegt bei rund 1000 Euro für das erste Jahr.
  • Stillen ist praktisch. Mit der Brust hat die Mutter jederzeit Nahrung für das Baby in optimaler Trinktemperatur dabei und verfügbar. Fläschchen, Pulver, heißes Wasser können zuhause bleiben.
  • Stillen beugt chronischen Erkrankungen vor. Die Antikörper und Substanzen in der Muttermilch schützen nicht nur vor allgemeinen Infektionen sondern sollen auch vor Allergien und Asthma schützen können. Damit gilt Muttermilch als optimaler Schutz vor Krankheiten und Allergien. Deutschen Haut- und Allergiehilfe
  • Stillen stärkt die Muskeln. Das Saugen an der Brust stärkt die Kiefermuskulatur des Babys. Flaschenbabys müssen sich kaum anstrengen um an ihre Milch zu gelangen.
  • Stillen fördert die Intelligenz des Babys. Verschiedene Studien sprechen dafür, dass Stillen einen positiven Einfluss auf die Entwicklung des Gehirnes hat.
  • Stillen stärkt die Bindung zwischen Mutter und Kind. Während des Stillens spürt, riecht und schmeckt das Kind den Körper der Mutter ganz besonders intensiv.
  • Stillen fördert die Rückbildung bei der Mutter. Beim Stillen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet. Es sorgt unter anderem dafür, dass sich die Gebärmutter zusammenzieht. Mütter, die stillen können sich so körperlich schneller von der Geburt erholen.
  • Stillen macht glücklich. Das Oxytocin sorgt zusätzlich für bessere Stimmung trotz Schlafentzug;).
  • Stillen ist gut für die Figur. Die Hormone sorgen ebenfalls dafür, dass Muttermilch produziert wird und Fettreserven schmelzen: Bis zu 700 Kalorien zusätzlich können stillende Mütter täglich verbrauchen.
  • Stillen senkt das Brustkrebs-Risiko. Mütter haben die Möglichkeit, durch die Dauer der Stillzeit das Brustkrebsrisiko zu senken. Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums verringerte sich das Brustkrebs-Risiko bei einer Gesamtstillzeit von 7 bis 12 Monaten bei den untersuchten Frauen um Prozent Bei einer Stillzeit von 13 bis 24 Monaten sank das Risiko sogar um 42 Prozent.

Bei all den Vorteilen, die das Stillen für Mutter und Kind mit sich bringt, möchte ich die Nachteile eigentlich gar nicht erwähnen, da sie nach meiner Meinung in keinem Verhältnis zu all den positiven Dingen stehen. Aber ich will ehrlich sein:

  • Stillen bedeutet Verzicht. Auf Alkohol, Zigaretten und Medikamente müssen Mütter wie schon in der Schwangerschaft verzichten.
  • Stillen macht abhängig. Stillbabys sind abhängig von ihrer Mama. in den ersten Wochen gibt es keinen Ersatz für die Brust. Später kann die Muttermilch auch abgepumpt und von anderen Personen über die Flasche gefüttert werden.
  • Stillen braucht Zeit. Zu Beginn kann das Stillen bis zu 40 Minuten dauern, manchmal alle zwei Stunden. Viel Zeit für anderes bleibt da nicht. (Je älter das Baby wird umso schneller geht es dann aber später.)
  • Stillen kann Schmerzen verursachen. Wunde Brustwarzen oder Milchstau. Gerade zu Beginn der Stillzeit bei dem sich das ganze System noch auf die neue Situation einstellt, kann das Stillen schmerzhaft sein.

Ich habe die Stillzeit immer als sehr innige und friedliche Zeit mit meinen Kinder empfunden, die besondere Bindung dabei habe ich sehr genossen. Damit kann ich jeder Mutter nur ans Herz legen, die Brust anzulegen:)!

Damit Mama beim Stillen auch gut aussieht, gibt es hier jede Menge schöner Still-BHs.

Bewerte diesen Artikel:

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Stimme(n) - Ø: 5,00 von 5)
Loading...

Schlagworte: , , , ,